Flachlandtirolerin trifft Schwäbin
Am Mittwoch traf ich mit Eva, die Schwabenfrau.
Seit 2021 treffen wir uns nun schon und wie die beiden Jahre zuvor, war es ein schöner Tag.
Sogar das Wetter spielte mit, es blieb trocken und sogar die Sonne zeigte sich.
Diesesmal sind wir im Leudelsbachtal spazieren gegangen, insgesamt waren es gute 9 - 10 km.
Treffpunkt war der Bahnhof Tamm, dort hat mich Eva abgeholt.
Wir starteten am Schellenhof und Eva zeigte mir schöne Pflanzen.
Namen von Pflanzen, ach je die vergesse ich so schnell. Auch wenn sie mir gefallen.
Dieses Haus ist Teil des Schellenhof, aber es steht in der Nähe und das nehmen wir jetzt einfach als Start und Ziel.
Leicht bergan, gab es schon schönes zusehen:
Schnecken haben wir auch gesehen
Ach, ja da sollte man schon ein wenig aufpassen wo man hintritt
Schöne Aussicht, frische Luft gratis
Der Himmel passt dazu, finde ich. Sieht aus, als wenn es Regen gibt, aber es waren ja zwei Engel unterwegs dann regnet es nicht 😉.
Nach einiger Zeit mit vielem Anschauen haben wir die ehemalige Sägemühle erreicht.
Na, der freut sich auch
Dieser Stamm ist Teil eines Künstlergartens. Abzweigung der Enz, ein sogenannter Nebenarm
Und weiter geht's, denn wir wollen zum Hammelrain und dort hoch.
Eva ist meine "Führerin" (darf ich das Wort überhaupt benutzen?) und trotz meiner Bedenken da überhaupt hochzukommen, meint sie das schaffst du schon. Gut, wir werden sehen, denn Bilder können täuschen.
Bevor es so weit ist und wir, so gesehen den Höhepunkt unseres Spaziergangs erreichen, schauen wir uns die Mündung des Leudelsbach in die Enz an.
Mündung des Leudelsbach
Auf dem weiteren Weg sehen wir noch viele Pflanzen, darunter Akeleien in vielen Farben.
Nun ist der Hammelrain erreicht, viele Pflanzen wachsen dort
Bevor wir hochgehen, sehen wir zwei Spaziergängerinnen die sich über eine Pflanze beugen und wir schauen auch. Eine App bringt Erleuchtung.
Hhm, ich glaube Eva hat sich "Schockverliebt" (lach)
Es ist eine Ragwurzart und zwar die Hummelragwurz
Jetzt geht es los, natürlich hat Eva mich gefragt ob ich auch hoch will. Ja, denn der Weg sieht machbar aus und auch ich habe mich nun "Schockverliebt" (lach).
Ha, da hätte ich so viel verpasst, gefühlt habe ich 1000 mal gesagt, dass der Weg gar nicht so schwer war, allerdings nur mit festen Schuhen zu empfehlen.
Dort unten sind wir gewesenEs war ein bisschen windig, so wackelte meine Hand immer ein wenig beim knipsen.
Nun geht's es wieder hinab zum Schellenhof durch den Bannwald.
Dieses kleine Hindernis hält uns auch nicht auf.
Automatisch kam das ich mich an ihr festhielt, es ist nichts passiert. Man könnte es auch Prüfung der Standsicherheit nennen.
Im Schellenhof haben wir uns draußen hingesetzt und etwas gegessen und getrunken. Es gab feine Nudeln mit Bärlauchsauce, die war ein wenig fad.
Anschließend fuhren wir mit dem Auto zu Eva.
Dort gab es einen selbstgebackenen leckeren Kuchen von Eva. Wir plaudertem ein wenig und die Zeit verging sehr schnell.
Eva fuhr mich zum Bahnhof und so endete dann unser diesjähriges Treffen.
Im Leudelsbachtal hat es mir sehr gut gefallen und es ist nachvollziehbar, dass es Eva dort gut gefällt.
Übrigens den Ausdruck "Schockverliebt" mag ich nicht und in meinem Fall auch ironisch gemeint.
Mir gefällt es eben und warum soll ich als 57. jährige so sprechen auch geflasht muss ich nicht sein, da passt doch begeistert viel besser zu uns.































Wunderschön liebe Hannelore, ich freue mich, dass es dir gefallen hat.
AntwortenLöschenIch setze gleich mal den Link.
Liebe Grüße Eva
Hallo Hannelore,
AntwortenLöschenwann bist du dann da daheim weggefahren, mitten in der Nacht?
Und am selben Tag wieder zurück, wann warst du dann wieder daheim?
Da hast du aber einen Bahnfahrtmarathon hingelegt. ;-)
Auf jeden Fall hast du schöne Bilder und Erinnerungen mitgebracht.
Die Gegend dort ist ja auch schön.
Mir haben die Löwensteiner Berge immer so gefallen.
VG
Oskar
Bin es nochmal,
Löschenund mit der Eva hast du ja eine gute Wanderführerin gehabt. :-)
VG
Oskar
Hallo Oskar,
Löschenlosgefahren um 05:00 Uhr und gegen 20:15 Uhr wieder da.
Von Köln nach Stuttgart geht es sehr schnell.
Die Zeit vergeht immer sehr schnell.
L.G.
Hannelore