Im Süden von Köln liegt der kleine Stadtteil Zündorf an der rechten Rheinseite und gehört zum Stadtteil Köln-Porz. Hierzu möchte ich noch schreiben, daß die älteren Porzer sagen, sie wären keine Kölner sondern Porzer, denn Porz/Rhein wurde mit seinen Stadtteilen 1975 nach Köln eingemeindet. Der Bahnhof in Porz (Rhein) hat auch keinen Zusatz Köln-Porz oder es heißt auch Porz-Wahn.
Nun, es ist vergleichbar mit Opladen, denn diese sind auch keine Leverkusener sondern Opladener und der Bahnhof Opladen hat als einziger keinen Zusatz Leverkusen!
Am Montag war ein besonderer Tag für mich und daß Wetter war noch gut, schön warm allerdings ohne viel Sonne aber egal.
In Zündorf gibt es eine Freizeitinsel, genannt Groov und Zündorf hat eine kleine feine Altstadt.
Am Wochenende ist dort viel los, in der Woche geht's. Als kleines Kind war ich schon mal dort, kann mich allerdings nicht daran erinnern und später nie wieder dort.
Fangen wir mal an mit dem Spaziergang, ausgestiegen an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 7 in Zündorf.
Ein Bild habe ich nicht gemacht und man sieht von dort das Siebengebirge und Zündorf ist schon eher ein ländlicher Teil von Köln.
Auch Zündorf ist ein älterer Ort und die Römer waren natürlich auch schon dort. Bis zum Jahr 1806 gehörte Zündorf zum Bergischen Land und die Kaufleute konnten damals, das seit 1259 geltende Stapelrecht der Stadt Köln entgehen.
Die Schiffe wurden entladen und die Waren auf dem Landweg weiter transportiert.
Die Groov war früher eine Insel und der zur damaligen Zeit vorhandene Rheinarm wurde als Hafen benutzt
kath. Pfarrkirche
Marktplatz
Nun war es mittlerweile 13:30 Uhr, ich bin wie immer ohne Frühstück raus, also Zeit zum Mittagessen und danach weiter durch den Ort
Die Enge Gasse
Alter Rheinarm
Nach Porz wird anschließend spaziert
Die Groov ist eine ehemalige Sandbank
Die Fähre angert auf der anderen Seite und ist nur für Fußgänger und Radfahrer
Stadtteil Weiß
Yachthafen Zündorf am Anfang der Groov
Blick zurück
Fast bin ich schon in Porz, auf einer Bank sitzend schaue ich den Schiffen zu
Danach geht's zur Haltestelle Porz-Markt, mit der Linie 7 zur Deutzer Freiheit, dort denke ich nicht daran, daß der Autofreie Versuch beendet wurde und höre im letzten Augenblick den PKW. Nach diesem Schreck gibt es einen Kaffee und danach gibt es beim
Lommerzheim
Abendessen und frischgezapftes Kölsch
Die Fassade des Hauses gehört dazu und eine Renovierung würde alles kaputt machen, drinnen ist alles sauber und gemütlich. Allerdings immer sehr voll und wer hier das "moderne" Essen sucht oder es fein haben möchte ist hier fehl am Platz.
An der Theke oder Tischen sitzen allerdings auch "Anzugträger und Blaumänner" zusammen.
Es gibt auch ein Denkmal des ehemaligen Wirtes im Innenhof, aber da saßen Leute davor.
So endet dann der besondere Tag.
Das war aber ein sehr interessanter Gang! Schöne Plätze, interessante Geschichte. Die Opladener sind sehr stolz auf ihren Ort, wir haben dort mal gewohnt. Es ist schade, wenn sie einfach eingemeindet werden und ihre Identität zu verlieren drohen
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Nina
Hallo Nina,
LöschenOpladen war ja bis zur Eingemeindung 1975 Kreisstadt des Rhein-Wupper-Kreis und die alten Opladener haben noch so einiges zu erzählen, viele haben sich auch wieder das alte OP-Kennzeichen zugelegt.
Der Bürgermeister war damals nicht sehr begeistert denn die erste hatte das Kennzeichen OP-FC-1 und da hat er doch sehr dumm geschaut.
Viele Grüße
Hannelore
Guten Morgen Hannelore,
AntwortenLöschenschon interessant, was zu hier zu berichten weißt.
Am besten gefällt mir die Gasse mit "Anlieger frei".
Das ist so schön!
An den Rhein möchte ich auch mal wieder, naja mal sehen, vielleicht nächstes Jahr.
Jetzt stehen andere Ding an, meiner Schwester geht es nicht so gut.
Ich hoffe, dass es wieder wird.
Habs fein und liebe Grüße Eva
Ohne Schilder geht wohl nichts, nun ein SUV passt hier schon mal nicht durch.
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