Spaziergang von Affoldern nach Hemfurth am Edersee

 Vorige Woche berichtete ich ja schon kurz, heute möchte ich ein wenig mehr erzählen.
Am 04.02 fuhr ich mit dem Bus von Waldeck nach Affoldern.
Affoldern ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Edertal im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen.
Dieser Ort wurde 1943 durch den Bombenangriff der Ederseetalsperre durch die Briten überflutet, die Hälfte der Häuser versank in den Fluten der Eder.

In Affoldern wurde bis zum Jahr 1848 Goldgewaschen und ein Denkmal erinnert daran.

Einige Bilder zeigte ich schon und nun sind sie sicherlich doppelt gezeigt 


Denkmal Geldwäsche,  macht das Programm sowas, Goldwäsche kennt es nicht 😉




Das Denkmal (Mahnmal) wurde vom Schweizer Bildhauer Arnold D'Altri erschaffen. Diese Mahnmale sind tagtäglich zu besichtigen und auch so etwas gehört zur Geschichte.


Der Affoldersee ist ganz in der Nähe und verfügt über eine zahlreiche Tier- u. Pflanzenwelt. Er steht unter Naturschutz
wiki/Affolderner_See. Die Eder fließt mittendurch.
 



Schräg gegenüber gibt es das "Tolle Haus" und es wurde auch schon von Bloggern erwähnt und berichtet, mir fällt gerade nicht ein wer, sollte derjenige hier lesen bitte melden.
So, im tollen Haus steht alles auf dem Kopf, nun es ist ja keine Saison und obwohl es lt. Schild auch geöffnet sein sollte war geschlossen, also gibt es nur Bilder von draußen 


Das sollte man aber nicht nachmachen


So entlang der stillgelegten Strecke von Affoldern nach Hemfurth geht es ganz ruhig zu und ich bin fast alleine unterwegs 

Hier hat wohl der Nikolaus seinen Schlitten abgestellt 


In früheren Zeiten gab es zum Kraftwerk Kaverne einen Gleisanschluss.

Hier laufe ich einen kleinen Umweg um mir die Standseilbahn anzusehen, die hält natürlich auch Winterschlaf. Von Ostern bis Oktober kann man mit der Bahn zum Peterskopf hochfahren.


Die Standseilbahn wird vom Kraftwerk betrieben, https://www.uniper.energy/de/deutschland/kraftwerke-deutschland/kraftwerksgruppe-pumpspeicher/waldeck

Nun spaziere ich durch Hemfurth zur Ederseestaumauer 



Hier entsteht ein neue Ferienanlage, sehen nach Gartenbuden aus, meine Wirtin erzählte mir das dort überwiegend Motorradfahrer übernachten und das wären "harte Jungs".

In einem Restaurant am Edersee wollte ich etwas essen, aber leider hatten die Stromausfall und konnten nicht kochen. So gab es an einem Imbiss eine leckere Waffel und einen Kaffee.


Hier ist das neue Informationspunkt über die Geschichte der Ederseetalsperre untergebracht, das Gebäude gefällt mir nicht, es nimmt die Wirkung der Staumauer weg, wie alles ist es aber eine Sache der unterschiedlichen Geschmäcker. 
Edertalsperre 
Die Staumauer wurde von 1908 - 1914 erbaut und die Eder wurde hier gestaut und Dörfer wurden verlegt, bei Niedrigwasser kommen diese wieder zum Vorschein. 
Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg 1943 mussten Zwangsarbeiter aus ganz Europa unter Menschenunwürdigen Zuständen arbeiten und leben.
 Die Zerstörung der Britischen Armee hat dazu beigetragen, den die erhofften sich durch die Angriffe auch auf andere Talsperren die Rüstungsindustrie im Ruhrgebiet entscheidet dazu beigetragen.
Das sollte man auch wissen oder eben nachlesen

Nun rasch zur anderen Seite und ihr habt es geschafft.

Der Regen kommt 






Heute ist der 3. Sonntag und ich verlinke noch zu

Kommentare

  1. An die Edertalsperre würde ich auch mal gerne gehen, schon alleine, weil ich den Bericht von dem Bombenabwurf gehört habe.
    Also Engelchen, da wars aber kalt. Lustig sieht es aus.
    Ich bin heute im Dreck fast ersoffen, ich muß morgen erst mal mit dem Rad in die Waschanlage.
    Schönen Abend noch und lieb Gruß eva

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    1. Hallo Eva,
      kalt war es nicht, nur da hat es gerade geregnet und daher Kaputze.
      Hier regnet es auch den ganzen Tag.
      Das ist eine schöne Gegend dort und während der Saison natürlich viel los.
      Dir auch einen schönen Abend.
      Viele Grüße

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