Die Rheinzugkreuzfahrt geht weiter
Meine Rheinzugkreuzfahrt bringt mich, zu Orten am Rhein die ich noch nicht kenne.
Überwiegend kenne ich ja die Orte südlich von Köln. Nördlich davon kenne ich fast gar nichts, da gibt's noch so einige zu entdecken.
Am 24.07.24 fuhr ich nach Wesel, zur Zeit sind ja in NRW Schulferien und jede Menge Bauarbeiten mit Streckensperrungen, Umleitungen und geplanten Schienenersatzverkehr. Zu lesen ist ja meistens typisch Deutsche Bahn, da klappt ja gar nichts, allerdings viele Strecken werden gar nicht mehr von DB-Regio betrieben sondern von privaten Verkehrsunternehmen, diese planen den Schienenersatzverkehr und sind auch dafür zuständig auf Ausfälle zu reagieren.
Z. B.
Also immer die Seite des Betreibers aufrufen, dort findet ihr dann die benötigten Informationen.
Und dann gibt es noch diese Seite
https://www.zuginfo.nrw/, ob es dieses auch für andere Bundesländer gibt weiß ich nicht.
Für meine Reiseplanungen benutze ich den DB-Navigator und wähle unter Optionen nur Nahverkehr, meistens gebe ich Köln ein, damit ich auch die Verbindungen angezeigt bekomme, wo eine knappe Umsteigezeit von Opladen vorhanden ist, oder ich gebe von Bahnhof zu Bahnhof ein, wenn ich öfters umsteigen muss.
Nun aber zum eigentlichen Thema
Am Mittwoch startete ich und fuhr nach Leverkusen-Mitte und von dort nach Düsseldorf
Die Aufzüge müssen noch eingebaut werden In Düsseldorf habe ich Anschluss an die RE 19, diese wird vom Unternehmen Vias betrieben, der Hinweis auf der Anzeigetafel lässt mich erahnen, dass ich wohl a: woanders hinfahre oder b: mit der S 1 nach Duisburg Hbf.
Na, ja ich fahre mit der S 1 nach Duisburg Hbf, von dort ist eh Schienenersatzverkehr nach Oberhausen und dieser fährt alle 10 Minuten.
Von 2003 - 2008 fuhr ich jeden Morgen nach Duisburg zur Arbeit und damals hieß es schon, dass das Bahnhofsdach renoviert werden soll, nun so sehe ich dann schon mal den neuen Ausgang.
20 Minuten dauer die Fahrt nach Oberhausen Hbf.
Das kenne ich auch nicht und so ist wieder etwas neues zu entdecken
In Oberhausen Hbf geht es mit RE 49 weiter nach Wesel, mit Wartezeit ca. 30 Minuten.
Wesel Hbf, planmäßige Endstadion.
Das Empfangsgebäude Wesel wurde in den 1990.ern neu erbaut, der Vorgängerbau hat die Bombenangriffe der Allierten gut überstanden, brannte allerdings im November 1945 aus und wurde dann abgerissen.
Es geht nun weiter gerade aus, zum Berliner Tor, das einzige erhaltene Tor der ehemaligen Stadtbefestigung
Zeit ein wenig über Wesel zu schreiben:
Wesel ist eine Hansestadt und wurde im 15. Jahrhundert im Handelsbund aufgenommen.
Im 2. Weltkrieg fielen 1940 die ersten Bomben auf Wesel und im Februar 1945 durch die Royal Air Force zu 97 % in Schutt und Asche gelegt
Auch dieses gehört zur Geschichte und man sollte doch hinterfragen, ob dieses so nötig war!
Wesel liegt an zwei Flüssen, hier mündet die Lippe in den Rhein. Wesel ist eine Stadt am Niederrhein und auch Kreisstadt des Kreises Wesel. Regierungsbezirk ist Düsseldorf.
Es gibt doch einiges zu sehen und wer ein Päuschen braucht findet mehrere Sitzgelegenheiten, auch in einer etwas anderen Art
![]() |
Eine Pause brauche ich noch nicht.
In der Fußgängerzone stehen mehrere Esel, keine Echten, sondern auf vier Rädern.
Bald ist der Große Markt erreicht, es ist Markt und nachher gibt es dann noch einmal Fotos, erstmal so:
Das historische Rathaus wurde von 1455-1510 erbaut, der Turm kam später hinzu.
Hier findet ihr mehr Informationen, auch zu den anderen Denkmälern.
Auch steht hier der Willibrordi-Dom, die Weseler Stadtkirche
Der Dom wurde von 1498 - 1540 erbaut und ist zu verschiedenen Zeiten zu besichtigen.
Einmal umrunde ich den Dom.
Gegenüber steht ein Erinnerungsstein an die ehemalige Synagoge.
Anschließend spaziere ich zum Kornmarkt und anschließend zur Zitadelle.
Bei der Zitadelle handelt es sich um eine ehemalige Festungsanlage, auch ein geschichtsträchtiger Ort.
Mittlerweile ist ein richtiger schöner Sommertag geworden und ein Spaziergang zum Rhein ist auch zeitlich noch möglich, von der Zitadelle bis zum Rhein sind es nur ca. 2 km.
Wieder gehe ich über den großen Markt, einige Marktbuden sind noch da.
Hier ist es nun ruhig und auch als Fußgänger hat man einen Weg der nur für Fußgänger ist.
Anschließend ist der Vater Rhein erreicht und ich sehe einen Punkt, dahin wird spaziert und danach der gleiche Weg wieder zurück
Am rechten Bildrand seht ihr weiße Schirme, bis dorthin.Es gäbe noch Möglichkeiten weiter zu spazieren, kann allerdings nochmal wiederkommen.
Zum 4. Mal erreiche ich den Großen Markt, mittlerweile ist der Markt leer und die Inhaber der Cafés etc, können ihre Tische und evtl. ihre Esel wieder rausstellen
Bevor es wieder Richtung Bahnhof geht, trinke und esse ich etwas.
Um 16:26 Uhr fährt der RE 49 (Wupper-Lippe-Express) mich und andere Fahrgäste nach Wuppertal, dort steige ich nach Opladen um und der Bus (SB 24) bringt mich nach Bergisch-Neukirchen.
Hier ein Blick aus dem Zugfenster
Kurz vor Oberhausen, der Zug steht hier kurz, denn die Gleise im Oberhausener Hbf sind alle besetzt.























































Kommentare
Kommentar veröffentlichen
Laut DSGVO bin ich verpflichtet, dich darauf hinzuweisen, was mit deinen Daten passiert, die du hier in den Kommentarfeldern hinterlässt. Bitte beachte dazu die Datenschutzhinweise die du oben in der Startseite findest.
Kommentare sind wie das Salz in der Suppe, können aber vielleicht die Suppe versalzen.
Über Kommentare freue ich mich.