Kölnpfad Etappe 6

 Heute war es - 1 Grad und bedeckt als ich losfuhr um die Etappe zu beenden.

Meine Schwester und mein Schwager sind den ganzen Kölnpfad vor einigen Jahren gegangen und hatten sich das Buch gekauft, dieses habe ich mir geliehen.

Der Startpunkt ist Schlebusch Stadtbahn, also normalerweise die Ziel Haltestelle.

Mittlerweile ist die Endhaltestelle der Linie 4 fertig, nur die Bushaltestelle noch nicht.

Am 18.08.24 startete hier meine 7. Etappe von Schlebusch nach Thielenbruch 



Der Hornbottsee befindet sich im rechtsrheinischen Köln-Dünnwald und entstand durch eine ehemalige Kiesgrube. Die Landschaftspflege findet durch 4-beinige "Rasenmäher" statt.
Seit 2020 weiden hier  Galloway-Rinder und Wasserbüffel, jetzt im Winter nicht.
Die Tiere grasen auch in den Böschungen und daher wurde alles eingezäunt.
Manchmal sehe ich die Tiere auf der Bullenwiese in Leverkusen-Schlebusch.
Es führt ein Rundweg um den See (der ist dann mal irgendwann dran).
In früheren Jahren wurde die Bullenwiese am Hornpottweg überwiegend von Kühen genutzt und die Fläche galt als Sprengkreis von Dynamit Nobel. Mittlerweile gibt es dort Gewerbe und neue Wohnbebauung, nur ein kleiner Rest ist von der Landwirtschaft übrig geblieben.

Wer mag erfährt Hier mehr 



Tote Bäume, hier haben sich wohl Insekten bedient und Löcher gebohrt 

An der Grenze zum Naturschutzgebiet ist ein Gewerbegebiet, bei diesem Gebiet handelt es sich um eine ehemalige Ergänzungsfläche der Dynamit Nobel AG und gehört zum Stadtgebiet Leverkusen 
Klar, der Weg ist hier, allerdings kein Problem 


Der Bau der Ferngasleitung (Open-Grid) wurde auch durch Waldgebiete gebaut, die dafür gefällten Bäume müssen ersetzt werden 


Es geht nun entlang der Güterzugstrecke von Köln-Kalk Nord nach Opladen, das Schild mit dem Balken ist für den Lokführer, dieses weist auf ein Vorsignal in 250 Meter hin. Ab und zu werden hier auch Personenzüge umgeleitet.

Über den unbeschrankten Bahnübergang zügig gehen

Vielleicht hat hier mal ein Streckenläufer gewohnt, Bahnwärterhäuschen


Es geht jetzt wieder durch den Wald, bis zum Von-Diergardt-See, ein ehemaliges Baggerloch. Dieser liegt an der Stadtgrenze Leverkusen-Manfort und Köln-Dünnwald. Ein Rundweg führt am See entlang.


So, hier fehlte ein Schild und quasi laufe ich nun auf der Ferngasleitung an den Gleisen entlang. Das ist die Strecke Köln-Opladen.

Diesesmal egal, das ist der Mutzbach. Der Mutzbach ist 15 km lang und seine Quelle ist in Odenthal, in Manfort mündet er in die Dhünn



Hier weiter entlang, ist die gleiche Strecke 


Am grünen Kuhweg liegt auch eine ehemalige Kiesgrube heute ein Naturschutzgebiet Naturschutzgebiet

Ein Naturschutzgebiet von ca. 27 Hektar


Die A 3 sorgt für jede Menge Lärm, das geht lange Zeit so.
Es ist eine lange störende Lärmbelästigung.
Zuglärm stört mich nicht, denn nach ca. 1 Minute ist wieder Ruhe.
Wie sieht das bei euch aus?




Das ist der Leverkusener Golfplatz auf Kölner Stadtgebiet 

Das sind immer so einzelne Anlagen und ich sehe auch einige spielen oder heißt das golfen?

Jetzt die Strecke Köln-Düsseldorf 

Hier habe ich im Buch Kölnpfad gelesen, vor der Brücke also aus Richtung Dünnwald kreuzen sich Längengrad (7° östlicher Länge von Greenwich) und Breitengrad (51° nördlicher Breite) es gibt allerdings keinen Hinweis darauf.


Jetzt heißt es nur da musst du durch, oder Bus fahren. 

Die Straße zieht sich, die Wohnhäuser wurden in den 1950 - 1960 als Wohnhäuser für die Mitarbeiter der Bayerwerke gebaut. Diese hier gezeigten später.


Nach ca. 10 Minuten wird Alt Flittard erreicht 


Diese Schienen gehen ins Bayerwerk




Ein Bildstock aus dem 15. Jahrhundert. Das "Hillijehüüsje" markiert das Ende des ursprünglichen Flittard.





St. Hubertus 






Der Damm wurde 1995 fertig gestellt, Richtung Mülheim links 


Die Flittarder Rheinauen 


Mittlerweile scheint die Sonne und mit dem Bus geht's Richtung Mülheim.

Am Rhein entlang, Richtung Stammheim Schlosspark, und in Flittard steige ich in den Bus Richtung Heimat.

Nun ist die 6 Etappe komplett erwandert.
Die Etappe hat eine Länge von 14 km.



Kommentare

  1. Guten Morgen,
    ist alles noch ein wenig trostlos, aber bei uns auch. Das Bahnwärterhäuschen gefällt mir , aber ich wollte es nicht umbauen.
    Hier ist es doch rechtfrisch -4 Grad. Wenn es doch endlich mal ein wenig wärmer würde.
    Die Sonne guckt zwar raus, aber es ist eben frisch.
    Nun habe ich 4 Teilnehmer und wir gehen nachher mal ins Leudelsbachtal und schauen. Zum Radel ist es mir wirklich zu frisch und wärmer als +3 Grad wird es heute auch nicht. DAS ist mir für eine Tour einfach zu kalt.
    Liebe Grüße Eva

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