Kölnpfad Etappe 5 von Merkenich nach Mülheim

 Die 5. Etappe ist die letzte Etappe auf der linksrheinischen Kölner Seite. Sie ist ca. 13 + x km lang, das x steht hier für Zusatzwege, wenn man sich etwas anschaut oder auch Markierungen übersieht.

Start ist die Haltestelle Merkenich, hier endet und beginnt die Linie 12. Diese verbindet Zollstock mit Merkenich.



Hier gibt's es nichts zu sehen, nur die Straßenbahn, hier wird kurz Pause gemacht und dann geht's wieder in die andere Richtung.

Erst mal geht's entlang der A 1.
Blick auf die Rheinbrücke, hier rüber und ich wäre in Wiesdorf.

Die Vögel und der Krach der Autobahn begleiten den Weg 

Der Kölner Norden ist sehr von Industrie und Gewerbe geprägt.
Die Linie 12 fährt auch an den Fördermenge vorbei, insgesamt 3 Haltestellen.

Der Kölnpfad streift nur einen kleinen Teil 


Im Oktober 1930 legen der damalige Oberbürgermeister der Stadt Köln, dat war der Koni, und der Firmengründer Henry Ford, den Grundstein.
Was wird in der Zukunft mit den Ford Werken in Niehl passieren?

Was ist mit diesen Sprüchen? Diese sehe ich öfters, also nicht diesen sondern anders

Kommen wir zum Fühlinger See.
Dieser besteht aus 7 Seen, entstanden sind diese ursprünglich 1912, in der Fühlinger Heide wurde Kies gebaggert und Rheinarme flutenden die Baggerlöcher.
Im Jahr 1966 startete die Stadt Köln damit, diese zur Freizeitanlage auszubauen.
Die neu entstandenen Stadtteile Chorweiler und Seeberg erhielten so ein Erholungsgebiet. 1978 wurde auch die Ruderbahn eröffnet.
19 km Wanderwege gibt's dort und vielleicht möchtet ihr mehr erfahren, dann Hier

Eine Karte habe ich geknipst, aber nix geworden 











Paar Tropfen fielen vom Himmel nicht der Rede wert.

Vom Fühlinger See geht es zum Oranjehof, eine Reitanlage. Eine Kölnpfad Markierung finde ich nicht mehr.


Die Reitanlage Oranjehof 1967 gegründet.

Von der ursprünglichen Gebäude des im 18. Jahrhunderts erbaute Bauernhof ist noch das Herrenhaus erhalten geblieben 


Toll, die Beschilderung habe ich wiedergefunden und die Freude ist groß.
Boah, wieder zurück, ich wäre wieder zum See gekommen.

Das Pferd ist total aufgeregt, es hat seine Kumpels entdeckt und freut sich

Jetzt bin ich richtig und nach soviel Pflaster kommt nun eine Waldstrecke.

Zuerst allerdings wieder Autobahn und Vögel 


Irgendwann ist mal Ruhe 





Diese Klötze sind Reste der Kanalisation der ehemaligen Glanzstoffwerke in Köln-Niehl




Ich bin ein absoluter Sportmuffel, außer Spazieren oder Wandern mache ich nichts.
Auch nicht laufen, walken oder was auch immer.



Jetzt verlässt man wieder den Wald.
Das ist der ehemalige Luftschutzturm auf dem Gelände der ehemaligen Glanzstofffabrik. Dieser Turm wird "Winkelturm" genannt, erbaut 1940 . Leo Winkel hat diesen geplant.


Nur noch das Verwaltungsgebäude ist erhalten geblieben 



Es geht jetzt wieder an der Straße entlang und der Fußgängerweg führt hier unter dem Niehler Ei. Niehler Ei, ein Kreisverkehr der aussieht wie ein Ei, daher der Name.


Bäckerei Merzenich. Merzenich gehört zu Köln wie der Dom, Rhein und mehr.
Die Firma wurde 1896 gegründet und der Enkel gilt als Erfinder des Stehcafes.



Bis zum Niehler Damm ist es nicht mehr weit, allerdings entlang von Gewerbe 


Blick nach Wiesdorf 

Mülheim und Niehler Hafen

Flittard 






Fußgängerbrücke am Niehler Hafen. Der Hafen wurde von 1922 - 1925 erbaut.
Diese Brücke ist für Fußgänger und Radfahrer und verbindet den Niehler Damm mit den Niehler Rheinauen.
2023 wurde diese beschädigt und der Kölnpfad musste umgeleitet werden, seit kurzem ist diese allerdings wieder begehbar.
Im Niehler Hafen werden im Winter die Schiffe der KD festgemacht 

Einfahrt

Hier verlässt ein Schiff den Hafen

Unter Platanen geht's weiter, und links Natur und Rechts wird gearbeitet 


Container, Container und Container 





Heizkraftwerk der RWE Niehl

Auf der  anderen Seite Natur.
Der Cranachwald.
Allerdings ist der Kölnpfad nicht im Wald angelegt, er verläuft am Molenkopf

Cranachwäldchen

Langsam rückt sie immer näher, die Mülheimer Brücke.
Diese wurde 1929 erbaut. Konrad Adenauer hat sich durchgesetzt, er wollte eine Hängebrücke und er bekam eine.
Mülheimer Brücke

Im September 2025 sollen die
 Straßenbahnlinien wieder über die Brücke fahren können.

Das war die 5. Etappe.



















Kommentare

  1. viele schöne Bilder hast du von der Etappe gemacht.

    Der Fühlinger See, ach wie lange war ich da nicht mehr, da müssten wir unbedingt noch mal hin. Früher ist mein verstorbener Mann dort immer tauchen gewesen, ich habe während seines Tauchgangs Spaziergänge gemacht oder auch mal kurz im See gebadet. war ne schöne Zeit.

    einen guten Start ins We

    wünscht gabi

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    1. Meine Schwester war auch oft da schwimmen, irgendwann 70.er 80.er.
      Vielleicht fahre ich auch irgendwann wieder mal an den Fühlinger See.
      Schönes Wochenende
      Gruß
      Hannelore

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