Ein Bummel in Solingen-Mitte und Spazieren auf der Korkenziehertrasse



 Bevor es in Solingen am Graf Wilhelmplatz losgeht, steht die Busfahrt an.

Die SB 25 fährt mich ohne Umsteigen in 40 Minuten nach Solingen über Leichlingen.

Hier der Blick ins Bergische noch in Leichlingen 



Wupper in Leichlingen-Nesselrath


Der erste Halt in Solingen-Haasenmühle.

Nesselrath und Haasenmühle waren 2021 vom Hochwasser betroffen.
Die Haasenmühle ist ein beliebtes Ausflugsziel, ich war allerdings noch nie da.
Das kann ich ja ändern und dorthin wandern.

Hinter der Haasenmühle, 75 m über NHN führt die Straße in Serpentinen hoch nach Solingen.

Hier das Haus Herkersdorf. Die Holzverkleidung lässt vermuten, daß dieses Gebäude mit Schiefer verkleidet war.
Die Schieferverkleidung dient dazu, das Haus zu schützen, hier kann das Holz schön faulen.
Da schauen wir doch mal nach.

Viele Häuser sind im Bergischen zur Wetterseite verschiefert. 

Der Graf Wilhelmplatz ist die Endhaltestelle der SB 25

Der Hofgarten ist seit 2013 in Betrieb, ein Einkaufcenter. Solingen hatte damals schon zwei Einkaufszentren, die Clemens Galerie und das Bachtor Center.
Auch auf der Hauptstr. gab es viele Geschäfte, darunter Kaufhof, Appellrath und Cüpper. Seit Jahren stehen die Häuser leer und die Fussgängerzone ist leer.

Für den Bau des Hofgarten wurde das ehemalige Karstadtgebäude und ein Hotel abgerissen, so dunkel erinnere mich daran, wie es vorher aussah.


Die Verödung der Innenstädte findet nicht nur in Solingen statt. 





Solinger Klingenschmieddenkmal am Alter Markt


Peter Witte Denkmal, er war Scherenfabrikant und 
Heimatdichter (1876-1949)



Besser geht es nicht, daß Licht fehlt eben.

Zukunftsmusik, kann es so werden?

Bunt gegen die Trostlosigkeit



Kunst statt Kleidung 






Anschließend spaziere ich zur Korkenziehertrasse, eine stillgelegte Bahntrasse auf der nun ein Radwanderweg liegt.
Hier fuhr man von Solingen nach Wuppertal-Vohwinkel (heutzutage fährt der Bus).
Am ehemalige Solingen - Nordbahnof spaziere ich los, das Ziel ist Grünewald.

Eine Gedenkstätte für Sinti 

So, die Täter und Opfer sind schon lange tot und es ist Deutsche Geschichte.

Was ist heute, warum müssen ausgerechnet Sinti und Roma negativ auffallen, bei uns gibt eine Großfamlie, die begehen Straftaten, zerlegen mal eben ein Restaurant, die Zwangsversteigerung ihrer Villa werden abgewendet indem plötzlich die Schulden bezahlt werden und machen krumme Geschäfte, während der Kontaktbeschränkungen wurde "puppenlustig" gefeiert usw, das ist heute und sollte auch nicht unter den Tisch gekehrt werden.
In der Fussgängerzone wird gebettelt und anschließend sich in den dicken Wagen gesetzt.

Gestern traf ich eine Bekannte, die wiederum mit einem Bekannten im Café saß, es war nirgends etwas frei, somit habe ich gefragt ob ich mich dazu setzen darf.
Der Bekannte ist aus Ghana und lebt schon länger hier, er meinte ich bin ja selbst Ausländer aber kein Rassist, aber was hier passiert das ist viel zu viel, das muss geändert werden und es dürfen nicht mehr viele kommen. Er meinte auch euch trifft keine Schuld was damals passiert wird, was machen andere heute vorallem in Israel mit Gaza da sagt keiner was.


Zurück zum Spaziergang.

Was ich gut fand, waren auch die vielen Hinweise und somit erfährt man so einiges 



und auch wo man hingehen kann 




Noch hält sich das Wetter, zwischendurch paar Tropfen 





Zugang zu den Gleisen war  nur über die Überquerung möglich 





Ehemaliger Hbf Solingen 


Ein Spielplatz und es fängt an zu regnen 


Leute, das ist keine Sommertemperatur

Die Martin-Luther-Kirche 


Ich warte nun auf dem Bus, mir ist etwas kalt, es regnet und ich habe keine Jacke.
Aber wenigstens eine lange Hose und ein Shirt mit dreiviertel langen Ärmeln an.

Hhm, hier die Strecke von Solingen nach Remscheid 



Hier ist wieder Leichlingen, diesesmal von der anderen Seite.

Jetzt habe ich fertig.

Kommentare

  1. Heimatstadt, irgendwie mittlerweile verhasst weil so hässlich geworden und doch auch geliebt, weil man hier groß geworden ist.
    Du warst genau da, wo ich täglich mit Eni meine Runde drehe. Vom Balkon aus habe ich genau den Blick aufs Zwillingswerk. "Raumvision" und Luther Kirche stehen unmittelbar neben dem Wohnblock, ( unser Wohnung liegt über den Kiosk)

    Fotos vom alten Bahnhof habe ich für morgen geplant.
    Die Welt ist klein.

    lg gabi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Och, dann ist es auch nicht gerade ruhig bei euch.
      Mir geht's so ähnlich wenn ich einige Ecken in Kalk oder sonstwo sehe.
      Die Kalker Hauptstr. ist nur Multikulti und nicht mehr schön, um zu wissen was die anbieten musst du schon Arabisch können in Schrift und Sprache.
      Selbst die Türken, Italiener usw. fühlen sich nicht mehr wohl und schimpfen.
      Mein Cousin hat die Schnauze endgültig voll, er lässt in Unkel ein Haus bauen und seine Wohnung wird er vermieten.
      Gruselig ist das dort alles geworden.
      L.G.
      Hannelore

      Löschen
    2. Ja und weil unsere Wohnung so verkehrsgünstig liegt, zieht es uns raus in die Natur. Der Balkon geht nach vorne raus und kann nur zum Wäsche trocknen genutzt werden, sich dort aufzuhalten ist wegen dem Straßenlärm kaum möglich.
      Das leidige Problem mit der Nachbarschaft ( ähnlich wie von dir beschrieben) kommt dann noch dazu

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Laut DSGVO bin ich verpflichtet, dich darauf hinzuweisen, was mit deinen Daten passiert, die du hier in den Kommentarfeldern hinterlässt. Bitte beachte dazu die Datenschutzhinweise die du oben in der Startseite findest.
Kommentare sind wie das Salz in der Suppe, können aber vielleicht die Suppe versalzen.
Über Kommentare freue ich mich.